
Gegründet wurde die Stadt wahrscheinlich im 13. Jahrhundert v. Chr. als mykenische Siedlung. Spätere antike Tradition führte ihre Gründung auf Argos zurück. Die erste Nennung Kourions erfolgte 673/672 v. Chr. Die ausgegrabenen Reste stammen aus römischer Zeit, zum Standardprogramm zählen das rekonstruierte Amphitheater und das danebenliegende Haus des Eustolios mit gut erhaltenen Fußbodenmosaiken aus frühchristlicher Zeit. Die gute Akustik des Theaters wird sehr zum Gefallen der ca. 15-20 anwesenden Busgesellschaften durch einen “klassischen” griechischen Tanz und Rezitative verkannter Schauspieler aus allen Nationen Europas demonstriert. Der Ausblick aufs Meer ist aber tatsächlich,300 reizvoll und wem das Theaterstück oder die öffentliche Disputation nicht gefiel, konnte sich dadurch problemlos aufs angenehmste ablenken.
Die Arena von der Straße aus gesehen
Der Eintritt kostet weniger als 4 Euro
Mosaiken von Regen und Sonne geschützt
Im Haus des Eusolius
Anstatt Meeresbriese gibt's Ölgeruch
Im Hintergrund liegt der alte Hafen
Kourion
Im Amphitheater finden regelmäßig Konzerte statt
Die Arena des Amphitheaters
Blick auf das alte Limassol...
Im Hintergrund liegt der alte Hafen
Kourion
Blick über Kourion, die Bucht und auf die Straße nach Paphos
Einige Kilometer weiter westlich liegt befindet sich das das Heiligtum Apollon-Hylate. ein weiterer interessanter Teil der Ausgrabungen von Kurion, das Heiligtum Apollon-Hylates. Bis dort hin war es dann in der Hitze der Mittagssonne doch zu weit, führt der Weg noch dazu ziemlich steil bergauf. Zwischen der Ausgrabungsstätte und dem Apollo-Heiligtum befand sich einst das große Stadion, welches zwsichen1939 und 1947 ausgegraben wurde. Von dieser einst gigantischem Anlage ist heute kaum noch etwas zu erkennen.
Sitzbank mit Panorama, und über 40°C
Vom einstigen Stadion blieb wenig übrig
An der Straße Richtung Paphos...
...holte uns schließlich das Sammeltaxi ab
Die Weiterfahrt von Kourion nach Paphos verlief einwandfrei. Das zuvor telefonisch bestellte Sammeltaxi Travel Express holte uns relativ pünktlich vom vereinbarten Ort, den Ruinen des einstigen Stadions ab. Die Fahrt mit dem Taxi führte uns entlang der Autobahn Richtung Westen der Insel, nach einer einstündigen Fahrt erreichten wir Paphos.