
Einen ganzen Tag braucht man für die “klassischen” Sehenswürdigkeiten in
und um Paphos auf jeden Fall. Unser Programm umfasst die Königsgräber, die
römischen Häuser in Kato Paphos, Fränkische Kirche mit “Paulussäule” und
schließlich etwas außerhalb das Neophytos-Kloster.
Die “Königsgräber” von Paphos zählen sicherlich zu den interessantesten
Ausgrabungen auf Zypern. Es handelt sich dabei um Grabstätten einer
Oberschicht (keinesfalls von Königen) aus dem 3. Jh. vor Christus, als die
Ptolemäer über die Insel herrschten. Sie wurden dann bis zum 3.
nachchristlichen Jahrhundert benutzt. Das Besondere an den Gräbern ist ihre
Anlage als Peristyl-Häuser (das Peristyl ist eine Art Innenhof mit
Säulenumlauf), die in den Fels gehauen wurden. Man kann etliche davon
betreten. Die Anlage ist recht weitläufig, am Eingang (natürlich ist auch
dieser Ort ein UNESCO-Weltkulturerbe!) gibt es ausführliche Broschüren mit
zum Teil recht guten Abbildungen - so weit ich mich erinnere sogar in
deutscher Sprache.
Als weiteres Highlight von Paphos können die “Römischen Häuser” in Kato
Paphos gelten. Die hervorragend erhaltenen Bodenmosaike stehen den
großartigen Motiven in Piazza Amerina in Sizilien in nichts nach. Die Reste
der Häuser aus dem 3. und 4. Jhd nach Christus wurden erst ab 1962
freigelegt, nachdem man sie bei Bauarbeiten zufällig gefunden hatte. Wie so
oft wurden die freigelegten Häuser (nur die Grundrisse sind erkennbar!) nach
Motiven der Mosaike benannt: Haus des Dionysos, Haus des Aion usw. . Die
Werke sind übrigens vorbildlich durch ein großes Haus geschützt, die
Besichtigung der Mosaike ist über Treppenwege gut möglich.
Im “Haus des Aion” befindet sich ein weiteres Fußbodenmosaik von größter
Bedeutung: es handelt sich um drei sehr kleinteilig zusammengesetzte Szenen
mit großer Lebendigkeit, die ebenfalls Geschichten um Dionysos erzählen.
Außerdem sind Motive mit Leda mit dem Schwan und mit Aion, dem Gott der
Ewigkeit.
1980 wurden die Ruinen von Paphos von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Ankunft mit Travel Express in Paphos
Drive on the left!
Ein wenig "Geisterstadt-Feeling",..
..viele verfallene Häuser
Nach einem rund einstündigen Fußmarsch vom Busbahnhof Richtung Stadtzentrum erreichen wir die Strandpromenade gerade noch rechtzeitig, um den Sonnenaufgang zu sehen.
Sonnenaufgang am Meer
Anstatt Meeresbriese gibt's Ölgeruch
Im Hintergrund liegt der alte Hafen
Tag 2 auf Zypern. zggz
Blick über das neue Paphos Richtung Meer, im Vordergrund auch das Roman Hotel II
Anstatt Meeresbriese gibt's Ölgeruch
Im Hintergrund liegt der alte Hafen
Unsere Reiseroute
Auf der Autobahn mit Travel Express
Und von Limassol weiter mit dem Bus...
...bis Nicosia
Mit dem Bus ging es dann von Limassol ins etwa 15 Kilometer entfernte Kourion, eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten Zyperns.